Mittwoch, 10. November 2010

HW2

ist ein Hauptwanderweg des schwäbischen Albvereins entlang der Donau - auch Südrandwanderweg genannt (siehe Karte unten). Ausgehend von Donauwörth verläuft er über Giengen an der Brenz, Ulm, Blaubeuren, Großes Lautertal, Zwiefalten, Sigmaringen, Beuron bis nach Tuttlingen. Insgesamt sind es 260 km die man da bewandern kann. Reizvoll ist die Strecke besonders weil viele berühmte Klöster, Burgen, vorgeschichtliche Denkmäler und Höhlen den Weg säumen. Zwei Etappen dieses kulturellen Wanderweges sind Judith und ich letztes Wochenende gegangen. Nebendem dass die Alb einfach zum Staunen und Genießen einlädt haben wir die dringend notwendige Auszeit vom Alltag sehr genossen.

Besonders nett, war es in der JuHe. Hatten ein kleines Mini-Zimmer unterm Dach bekommen mit Kupferstich von Großengstingen und einer Dudelsackcombo als Untermieter. Irgendwann fanden wir dann doch den Schlaf... :-)

Ein paar Impressionen von der Wanderung könnt ihr am rechten Blogrand ansehen.
Die Bewanderung anderer Etappen ist in Planung.


4 Kommentare:

Judith aka die, die lieber im Tal läuft hat gesagt…

Zur Ergänzung: Wir hätten noch mehr vorgeschichtliche Denkmäler und geologische Besonderheiten des Donautals gesehen, hätten wir nicht folgendes zu hören bekommen: "Also in da Wald kennat ihr schon nauf. Aber bei ra Dreibjagd kohs halt emm'r mol sai, dass eb'r v'rschossa oder von Wildsaua ibrrannt wird. S isch halt auf oigana G'fahr."
Daher hielten wir uns dann doch eher im Tal und auf der anderen Talseite auf. Zur Burg Wildenstein konnten wir dann auch erst später als gedacht aufsteigen, da die "Wildsaua" auch dort unterwegs waren. So hatten wir aber immerhin die Gelegenheit noch mal "kurz" die 3 km auf der anderen Talseite aufzusteigen und den Ausblick von dort zu genießen um dann wieder runter und die 3 km auf der anderen Seite HOCH zu steigen.

Und noch ein Satz zur Musik: Die Dudelsackspieler hatten an dem Abend einen "Battle" mit der Deckenpfronner Guggamusik, die auch auf der Burg weilte. Zum Glück war der dort ebenfalls probende Chor nicht auch noch dabei. Denn mehr als drei Mal "Amacing Grace" von Dudelsack und Guggamusik geht einfach nicht.
MERKE: Frage immer, wer sonst noch auf deiner Burg wohnt;)

gerhard hat gesagt…

Wele Wildsaua send jetzt do gmoint?
Ond zur Musik? Wohl dem der neme so guat hört.

esther hat gesagt…

erzähl uns doch nochmal vom etagenbett ähm klo ;) liebste ju

Judith hat gesagt…

@gerhard: ha scho dia richdige Saua aus dene ma wahrscheinlich Läberkäs macht;)

@esther: Betten waren nicht etagenmäßig. Da hätte die Raumhöhe nicht gereicht. Weil in einem Turmzimmer mit Türmchen gibt es nur einen hohen Punkt und sonst niedrigere - kegelmäßig... Und das Etagenklo konnte frau/man auch nutzen, wenn man rückwärts direkt einfädelte. So in etwa (also halt ohne Wasserversorgung) stelle ich mir Harry Potters Unter-Treppen-Zimmer vor.