Verkleidet ist das Ich,
das nur aus
gleichgültigen Urteilen,
sinnlosen Auszeichnungen
und protokollierten ´Leistungen` geschaffen ist.
Eingeschnürt in die Zwangsjacke des Naheliegenden.
Aus dem allen heraustreten,
nackt,
auf des Morgenlichts Klippe,
empfangen, unversehrbar, frei:
im Licht, mit Licht, vom Licht.
Einer, wirklich in dem Einen.
Heraus aus mir selbst, dem Hindernis,
hinaus zu mir selbst, der Erfüllung.
(Dag Hammarskjöld, Zeichen am Wege, Eintrag vom 28.4.1957)
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Donnerstag, 26. April 2012
Donnerstag, 9. Februar 2012
Freitag, 31. Dezember 2010
Der du die Zeit in Händen hast
Jochen Klepper (1903-1942)
"Der du die Zeit in Händen hast, Herr, nimm auch dieses Jahres Last
Und wandle sie in Segen.
Nun von dir selbst in Jesus Christ die Mitte fest gewiesen ist,
Führ uns dem Ziel entgegen.
Da alles, was der Mensch beginnt, vor seinen Augen noch zerrinnt,
Sei du selbst der Vollender.
Die Jahre, die du uns geschenkt, wenn deine Güte uns nicht lenkt,
Veralten wie Gewänder.
Wer ist hier, der vor dir besteht?
Der Mensch, sein Tag, sein Werk vergeht:
Nur du allein wirst bleiben.
Nur Gottes Jahr währt für und für, drum kehre jeden Tag zu dir,
Weil wir im Winde treiben.
Der Mensch ahnt nichts von seiner Frist. Du aber bleibst, der du bist,
In Jahren ohne Ende.
Wir fahren hin durch deinen Zorn, und doch strömt deiner Gnade Born
In unsre leeren Hände.
Und diese Gaben, Herr, allein laß Wert und Maß der Tage sein,
Die wir in Schuld verbringen.
Nach ihnen sei die Zeit gezählt; was wir versäumt, was wir verfehlt,
Darf nicht mehr vor dich dringen.
Der du allein der Ewge heißt und Anfang, Ziel und Mitte weißt
Im Fluge unserer Zeiten:
Bleib du uns gändig zugewandt und führe uns an deiner Hand,
"Der du die Zeit in Händen hast, Herr, nimm auch dieses Jahres Last
Und wandle sie in Segen.
Nun von dir selbst in Jesus Christ die Mitte fest gewiesen ist,
Führ uns dem Ziel entgegen.
Da alles, was der Mensch beginnt, vor seinen Augen noch zerrinnt,
Sei du selbst der Vollender.
Die Jahre, die du uns geschenkt, wenn deine Güte uns nicht lenkt,
Veralten wie Gewänder.
Wer ist hier, der vor dir besteht?
Der Mensch, sein Tag, sein Werk vergeht:
Nur du allein wirst bleiben.
Nur Gottes Jahr währt für und für, drum kehre jeden Tag zu dir,
Weil wir im Winde treiben.
Der Mensch ahnt nichts von seiner Frist. Du aber bleibst, der du bist,
In Jahren ohne Ende.
Wir fahren hin durch deinen Zorn, und doch strömt deiner Gnade Born
In unsre leeren Hände.
Und diese Gaben, Herr, allein laß Wert und Maß der Tage sein,
Die wir in Schuld verbringen.
Nach ihnen sei die Zeit gezählt; was wir versäumt, was wir verfehlt,
Darf nicht mehr vor dich dringen.
Der du allein der Ewge heißt und Anfang, Ziel und Mitte weißt
Im Fluge unserer Zeiten:
Bleib du uns gändig zugewandt und führe uns an deiner Hand,
Damit wir sicher schreiten."
aus: RAFF, Gerhard: Eiserne Ration für furchtlose und treue Württemberger
In diesem Sinne wünsche Judith und ich euch einen guten Start ins neue Jahr!
Dienstag, 14. Dezember 2010
Stuttgart 21
Der Hauptbahnhof - ach, läg er doch
Hier auf der Höh in Degerloch
Hier auf der Höh in Degerloch
Carl Friedrich Freiherr von Weizsäcker (*1912)
Freitag, 18. Dezember 2009
Adventsgedicht
In der Adventszeit hat jeder viel zu tun,
kommt meist keiner zum ausruh´n.
So ging es auch zwei netten Leut´,
von denen ich euch erzähle heut´.
Eines Abends, die Welt schon voll von Dunkelheit
die zwei wollten genießen ihre Geselligkeit.
Zu zweit sie auf dem Sofa saßen
und leckeres Essen aßen.
Nein es gab keinen Fisch,
an "roten Spatzen" labten sie sich,
alsbald der Stress auch wich
denn auch die Füße ruhten aus auf dem Tisch.
BOOM! Laut knallte es.
Keiner blieb auf sein´m Gsäß.
Fernseher, Herd und Lichter gingen aus,
doch keine Sicherung war raus,
so kehrte Stille ein ins Haus.
Ach liebe Adventszeit mein,
wie schön es sich lebt bei Kerzenschein!
kommt meist keiner zum ausruh´n.
So ging es auch zwei netten Leut´,
von denen ich euch erzähle heut´.
Eines Abends, die Welt schon voll von Dunkelheit
die zwei wollten genießen ihre Geselligkeit.
Zu zweit sie auf dem Sofa saßen
und leckeres Essen aßen.
Nein es gab keinen Fisch,
an "roten Spatzen" labten sie sich,
alsbald der Stress auch wich
denn auch die Füße ruhten aus auf dem Tisch.
BOOM! Laut knallte es.
Keiner blieb auf sein´m Gsäß.
Fernseher, Herd und Lichter gingen aus,
doch keine Sicherung war raus,
so kehrte Stille ein ins Haus.
Ach liebe Adventszeit mein,
wie schön es sich lebt bei Kerzenschein!
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